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Über mich

Biologin und Heilpraktikerin

Mein Weg zur Chinesischen Medizin

An der Natur orientieren...

 

...hat sich oft bewährt, egal, um was es gerade im Leben geht. Denn wir sind Teil der Natur und daran ändert auch unser modernes Leben nichts. Diese Erkenntnis hatte ich als kleines Kind zwar noch nicht, aber es gab immer eine sehr enge Verbundenheit und Faszination mit allem, was draußen herumkrabbelte, blühte und sich im Laufe des Jahres wandelte. In der Wiese liegen und neben sich einen Marienkäfer am Grashalm zu beobachten und über sich den blauen Himmel mit den vielen verschiedenen Wolkenformen.......das war  in Kinderjahren pures Glück für mich und ist es noch heute.

Und ich hatte Glück, dass ich in dieser Umgebung aufwachsen durfte. Mein Erkundungsdrang war wohl schon damals sehr ausgeprägt und so musste die eine oder andere Blumenknospe auseinandergenommen werden, um zu sehen, wie es denn da drinnen aussieht - sehr zum Leidwesen meiner Mama, die ihre Blumen über alles liebte...

Diese Neugier führte mich zum Studium der Biologie, wobei mein Interesse mittlerweile den sehr kleinen Dingen galt. Wie funktioniert eine Zelle, der Stoffwechsel unseres Körpers, wie entstehen Krebszellen, was ist Leben? Das waren Fragen, auf die ich Antworten suchte. An der Universität Erlangen habe ich mich mehrere Jahre mit diesen Themen beschäftigt und durfte im Bereich der Krebsforschung selber Teil werden, daran zu arbeiten. Viele Antworten habe ich bekommen und es fasziniert mich noch heute, wie unser Körper in seiner komplexen Gesamtheit funktioniert. 

Naturwissenschaften und Chinesische Medizin - wie geht das zusammen?

Wenn ich im Labor einen Versuch plante, hatte ich natürlich eine Fragestellung und erwartete, mit dem Experiment eine Antwort zu bekommen. Manchmal waren die Antworten ganz anders, als wir es in der Gruppe erwartet hatten. Es gab neue Fragen und neue Experimente mit neuen Antworten und Erkenntnissen.

Wenn ich mir die Chinesische Medizin anschaue, dann haben hier Menschen über tausende von Jahren genau das gemacht. Sie haben den Körper genau beobachtet, wie er sich bei Krankheiten verhält, wie er auf bestimmte Kräuter oder Anwendungen reagiert. Natürlich hatte man in dieser Zeit keine technischen Verfahren gehabt, um exakte Messungen zu machen, wie heute in einem naturwissenschaftlichen Labor. Damals hat man beobachtet, gefühlt, befragt, um Antworten erhalten, aus denen sich neue Fragen ergaben. Daraus ist im Laufe der Jahrtausende ein Wissensschatz entstanden, der auf Erfahrungen basiert. Mittlerweile ist man in der Forschung dabei, elektrische Ströme während oder nach einer Akupunkturbehandlung zu messen oder Studien zu erstellen, die die Wirkung von Heilkräutern untersuchen.

Dies führt auch in diesem Bereich der Medizin, der Naturheilkunde, zu wissenschaftlichen Erkenntnissen - und ist es schon. Ich finde das spannend und notwendig, um eine Einheit zu schaffen. Denn letztendlich kann man es nicht trennen. Es sind zwei Seiten einer Medaille. Das Entscheidende ist,  die richtigen Fragen zu stellen und die Antworten darauf zu verstehen. 

Meine Entscheidung, sich die andere Seite anzuschauen, entstand aus eigener Krankheit und dem Wunsch, dass dieses Wissen nicht verlorengehen darf, damit es allen, denen es nützen kann, zur Verfügung steht.

Beruflicher Werdegang

Studium der Biologie mit Schwerpunkt Molekularbiologie an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen

Forschungsarbeit und Promotion im Bereich Leukämien und Lymphome an der Medizinischen Klinik 3 am Universitätsklinikum Erlangen 

Ausbildung zur Heilpraktikerin am Ausbildungsinstitut für Heilpraktiker in Nürnberg, Überprüfung am Gesundheitsamt Ansbach

2-jährige Ausbildung in Akupunktur und Chinesischer Medizin am ABZ in München mit Abschluss AGTCM-Diplom

  • 1000 Unterrichtsstunden mit 400 Stunden Lehrpraxis

  • einschließlich spezieller Themen wie Japanische Meridiantherapie bei Dr. Stephen Birch (Amsterdam), Nanjing Akupunktur bei Prof. Volker Scheid (London) und Cinzia Scorzon (London), Engaging Vitality bei Rayen Anton (Barcelona) und Ferdinand Beck (Berg), Gynäkologie bei Andrea Kaffka (München)

Fortbildungen im Bereich der Chinesischen Medizin:

  • Behandlung von Schmerzsyndromen und Verletzungen von unterer Wirbelsäule und Kniegelenk mit Chinesischer Medizin bei Dr. Karl Zippelius (Florenz)

  • Ontake-Moxibustionstechnik bei Oran Kivity (Taiwan)

Hormonfachschulungen bei Elisabeth Buchner (Hormonselbsthilfe) in den Bereichen 

  • Hormone natürlich ins Gleichgewicht bringen

  • Stress, Burn-out und psychische Störungen

  • Schilddrüse

  • (unerfüllter) Kinderwunsch, Schwangerschaft und Stillzeit

  • Wechseljahre und Postmenopause

 

Mitglied in der AGTCM, Fachverband der Chinesischen Medizin und der Hormonselbsthilfe